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    «Leben mit einer (neuen) Hand»

    Michel Fornasier ist ohne rechte Hand zur Welt gekommen. Heute trägt er eine hochmoderne bionische Handprothese. Diese Hightech-Hand eröffnet ihm ganz neue Möglichkeiten und hat sein Leben von Grund auf verändert. «Es ist mir ein persönliches Anliegen, den Bekanntheitsgrad dieses neuartigen Hilfsmittel zu steigern, um so viele Menschen mit dem gleichen Handicap zu erreichen und ihr Leben zu erleichtern. Gerne möchte ich aufzeigen, was heute auf dem Gebiet der medizinischen Robotik möglich ist, Tabus brechen sowie eine Brücke zwischen Menschen mit und ohne Handicap bauen.»

     

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    Good News

     

     

    Bionicman zu Besuch in der 4. Kl. Langdorf Frauenfeld. Projekt: Stop Mobbing! Enthinderung statt Behinderung #stopmobbing

    H+ Kongress
    Mensch und Technologie: Digitale Dynamik ohne Grenzen?

    Eine magische Geschichte eines kleinen, quirligen Roboters, der dank seines Zauberblattes an der Antennenspitze mit Tieren und Pflanzen sprechen kann. Auf der Suche nach den verlorenen Elementen begegnet er einem einhändigen Jungen und lernt was wahre Freundschaft ist.

    Freue mich auf mein erstes Buch. Eine luftig leichte Geschichte über Träume, Freiheit und Lebensfreude. Eine Hommage an die Natur.

    ... entspannte Heimreise #bonnevoyage

    Freue mich auf meine neue Aufgabe, denn beim Cybathlon geht's um Menschen, nicht um Handicaps  

    Volvo Art Session «Human meets Digital» 🇸🇪 tack så mycket Volvo Car Switzerland The Relevent Collective #volvoartsession

    Erstes Referat in Wien feeling blessed

    Merci BEKB für das rasante Interview 🚲

    https://flash.bekb.ch/0417/seine-hand-hat-zukunft/

    handfester Dreh mit SRF 🎬 #myschool #education

    Guten Morgen ☕️ das ganze Interview unter: http://www.volvocars-partner.ch/blog/2017/09/19/kinder-nennen-mich-mr-zauberhand/?utm_source=mail-ch&utm_medium=link&utm_content=interview-other-text&utm_campaign=local

    Herzlichen Dank an Ginie & Luca #volvoartsession

    Ein netter Abend mit noch netteren Menschen. Dankeschön Daniela & Karem #anniversary

    Damit es Kinder mit einer körperlichen Behinderung im Schulalltag etwas leichter haben 💪 #stopmobbing

    Vom 12.-15.10. findet im Zürcher Schiffbau die Volvo Art Session 2017 statt. Die Verschmelzung von realer und digitaler Welt mit spannenden Beiträgen von Kunstschaffenden, Designern und Vordenkern. #volvoartsession

    Mittwoch 13. September mit Karem Albash zu Gast bei Daniela Rupf

     

    Zu Besuch bei den AXAnauten in Winterthur. Danke :-) Lionel, durfte ich Deine tolle Roboterhand ausleihen #zerogravityevent

    Zu Gast bei der Maker Faire Zürich, dem familienfreundlichen Festival für digitales Handwerk und neue Technologien.
    Sonntag, 10. September, 16 Uhr. www.makerfairezurich.ch

    DIGITALE TRANSFORMATION HAUTNAH: Als Gastsprecher beim IDC CIO Forum 2017 habe ich die Ehre einen Vortrag, über bionische Hightech-Hände zu halten und mit den Teilnehmern über das Thema: Wie kann "digital" helfen, Grenzen zu überwinden, zu diskutieren.
    Weitere Informationen: https://lnkd.in/gu-iUqt 

    Interview für Volvo Art Session 🙏 merci bien

    Gestern erreichte mich ein ganz besonderer Brief.
    Unterzeichnet von Jan, einem 12-jährigen Jungen, der vor einigen Monaten infolge eines Unfalls beide Hände verlor. Jans Wille ohne Hände Schreiben zu können, zeigt seine ungebrochene positive Lebenseinstellung.
    Danke Jan, you are my Hero. #Vorbild

    Berührende Musik 🎼 von einem Künstler ohne Berührungsängste Damian Lynn H2U Openair Uster

    It's official  werde kommenden November zusammen mit Wonder Woman Martina Simonet den New York City Marathon für DC Comics als Bionicman rennen.

    ... meine Hand besitzt doch Superkräfte, liebe Kinder 😉 #Zauberhand

    thank you so much for having me 🙏

    give children with disabilities a hand  #Lionel

    Herzensangelegenheit

    Die Michel Fornasier Charity "Give Children a Hand" ermöglicht körperlich behinderten Kindern einen spielerischen Zugang zu Handprothesen.

    Grosser Spass für einen kleinen und einen grossen Jungen 😉 Herzlichen Dank Sven Germann (Photos), Pascale Wiedemann (Personal Cosmos T-Shirts) und last but not least Fränzi Baeriswyl (Requisiten) #Lionel

    Barrierefrei: Mit Innovation und Digitalisierung zur Inklusion von Menschen mit einer Behinderung 🤝 #inclusion #equality

    Thanks for having me NZZ Format

    Sunday mood

    Energized am Auffahrtslauf St. Gallen

    Gemeinsam für Kinder mit seltenen Krankheiten

    Linda Zurkinden-Erismann, Pierin Vincenz, Manuela Stier, Matthias Oetterli, Thierry Carrel

    Guten Bonjour ☕️ wünsche euch allen einen bezaubernden Start in die neue Woche

    Freundlich programmiert 🙂 #Pepper

    Sooooola-Stafette 🏃 Bravo an alle Läuferinnen und Läufer, dass sie bei diesem Wetter rennend und nicht schwimmend ans Ziel gekommen sind.

    Filmdreh für NZZ Format 🎬 ein herzliches Dankeschön an Alberto Friedrich 🚲 von Velonauta Zürich

    Dankeschön für euer geschätztes Vertrauen. Freue mich auf viele herzliche Momente.

    Frühling im Kopf 🌻 Merci bien für die Illustration liebe Ela

    Ein herzliches Dankeschön an Karem Albash und das grossartige Publikum 👏 Querdenkertag

     

    Schön, nun auch zur PS-Familie gehören zu dürfen.

    Als Jugendlicher hätte ich nie zu träumen gewagt, eines Tages vor laufender Kamera so offen und frei zu meinem Handicap zu stehen. Danke all jenen Mitmenschen, die mich getragen und beflügelt haben.

    Vienna Calling #redcarpet

    Es sind besondere Begegnungen, die das Leben lebenswert machen 🙏 Themenwoche Gesundheit 3. Kl. Langdorf Frauenfeld

    Filmdreh für Swisscom

    Produktion und Konzeption: McKinivan
    Kamera und Postproduktion: Raphael Ø. Wanner

    open-handed

    Für die Spitäler der Schweiz. Am H+ Kongress 2017 werden zentrale Fragen der rasanten digitalen Entwicklung diskutiert. Im Fokus stehen die Auswirkungen auf die Gesundheitsbranche. www.hplus-kongress.ch

    Ein herzliches Dankschön an Swisscom. Der gesamte Erlös des Bildes kommt Kindern mit einer körperlichen Behinderung zugute.

    Immobrunch zum Thema Zukunftsvisionen zusammen mit Dr. Thomas Sauter-Servaes, Mobilitätsforscher ZHAW School of Engineering

    Videodreh für Swisscom - Thanks Balgrist Campus for your hospitality

    Tagesschau Bericht «Fotografische Werkschau» http://www.srf.ch/…/de…/f369ad1b-0d47-44c9-be9d-2398d4611276

    Der gesamte Erlös meiner Bilder kommt Kindern mit einer körperlichen Behinderung in Entwicklungsländern zugute, damit für sie Prothesen kein Herzenswunsch bleiben. #Photo17

    Danke für all die spannenden Begegnungen und netten Nachrichten. Sie haben mich beflügelt und bestärkt. Ich habe nicht das Gefühl, dass mir eine Hand fehlt, sondern eine dritte gereicht wurde.

    Stelle vom 6. - 10. Januar 2017 Bilder an der Photo17 aus.

    http://www.photo-schweiz.ch/katalog/detail/5712/

    Süsse Adventszeit 🕯🕯🕯🕯

    Dankeschön Alexandra 😊🎙 hab' mich sehr wohl gefühlt in Rappi #Radiozürisee

    Disability Pride Umzug unter dem Motto «Menschen mit Behinderungen sind Teil unserer Gesellschaft»

    Having fun at the lake ⛵️ Dankeschön SRF

    Die ganze Geschichte im dritten Clip (13 bis 15 Uhr: Die ersten Finals – Spannung steigt) ab 1h 53 Min 10 Sek. unter http://www.srf.ch/kultur/wissen/srf-menschmaschine-das-volle-tv-programm-hier-nochmal-erleben-2

    Hier geht's um Menschen, nicht um Handicaps #Cybathlon

    An einem Tag über eine halbe Million Schweizer Franken für Minenopfer in Afghanistan und Kambodscha gesammelt. Mit diesem Betrag können gem. Dr. med. Christian Bay (Präsident Stiftungsrat mine-ex) 2000 Prothesen gekauft werden.

    Getting ready for Cybathlon

    Thxs mum for giving birth to me this way ❤️ 

    Seilspringen ... ich übe noch ;-)

    Thank you Clifford 

    Spannender Austausch. Ein herzliches Dankeschön an den Gastgeber Balgrist, die Kollegen von Touch Bionics und das Fernsehteam von Puls :-) Picture taken by Bert Pot #‎Cybathlon

    Ich hatte die Ehre in Bern Christoph Trachsel, der einen Menschen mit Behinderung gerettet hat, mit dem Lebensretterorden der Carnegie Stiftung auszeichnen zu dürfen.

    Reisekoffer 💼 gepackt

    Dankeschön liebe #‎ETH was fun running for you @ #‎Sola

    ETH am Start

    Fühl Dich gedrückt und das nicht bloss zum Muttertag ❤️

    Fingerfertigkeit Photos by Christian Neuenschwander http://christianneuenschwander.com

    Was zieht man bei so wechselhaftem Aprilwetter bloss an?

    Thank you so much 🙏 was great meeting you

    Above the 

    Eine Woche New York 😊  Freue mich auf zwei spannende Meetings mit Childhood USA und DC Comics

    Buch erscheint 2017 💫

    Thank you so much

    Wow! Bin echt überwältigt. Herzlichen Dank für eure Geburtstagswünsche. Bin sehr dankbar, so liebe Menschen um mich zu haben 🙏 Dafür schenken mein kleiner Zuckerbäcker und ich euch gerne unser Yes-Geburitörtchen 😉

    Le petit prince et ma main droite 💫

    Erfahrungsaustausch für Eltern von besonderen Kindern

    Ironman ;-)

    Technik die verbindet. Un grand merci à Hublot

    «Auch ein orthopädisches Hilfsmittel ist ein Menschenrecht»

    Merci bien Swissbau Focus Team und Markus Spillmann​

    Entschuldige mich für die Jahre, in denen ich nicht zu dir stand, dich versteckte und verstiess. Nun habe ich dich akzeptiert. Du bist ein Teil von mir und bereicherst mein Leben. Danke kleiner Freund.

    Transparenz

    Superkräfte?

    Have you ever seen a one handed man so lucky and free?

    If you have ever seen one then you have seen me.

    Dankeschön für die herzliche Begegnung 

    Gemeinsam mit Ängelibeck und Seri Backhandwerk erinnert Amnesty an den heutigen Tag der Menschrechte.

    Vortrag an der Swiss Handicap aussergewöhnlichgewöhnlich

    Ein herzliches Dankeschön an Danny und Niels Pauwels

    Sunkissed

    Swiss Handicap aussergewöhnlichgewöhnlich 27. bis 28. November 2015

    Freue mich auf einen schönen Tag mit vielen netten Menschen

    Kiss the Sky

    Gipsabdruck für neue bionische Hand ✔

    Ein herzliches Dankeschön an Ryan Haack für dieses grossartige Buch

    Schön gehöre ich nun auch zur Swiss Handicap Familie http://www.swiss-handicap.ch/swiss-handicap/botschafter/

    Using new Grip Chips™ technology

    Freiburger unter sich :-) mit Bundesrat Alain Berset

    Erwecke die Möglichkeit

    True Impact Inspirationstag «Never Give Up»

    ... und wir haben doch Superkräfte ;-)

    Hosenträger anziehen funktioniert auch mit Prothese einwandfrei

    Ein herzliches Dankeschön an Thomas Heiniger und sein Team von der Gesundheitsdirektion Zürich

    Ein denkwürdiger Abend mit besonderen Menschen

  • Biografisches

     

     

    Michel Fornasier wurde ohne rechte Hand geboren. Heute ist er regelmässig zweihändig unterwegs, seit er vor einigen Jahren seine neue Prothese erhielt: die «iLimb Ultra Revolution», die neueste Hightech-Hand, die es derzeit auf dem Markt gibt. Sie ist eine Entwicklung des britischen Start Up Unternehmens Touch Bionics, das eng mit der Firma Balgrist Tec in Zürich zusammenarbeitet. Die Handprothese verfügt über sechs Motoren, ist rund 1,2 Kilogramm schwer und 55 000 Franken wert. Was vor allem zählt: Sie kann weit mehr als nur eine Griffbewegung. Mit Hilfe einer App auf seinem Smartphone kann Michel Fornasier aus 25 verschiedenen Griffmustern auswählen und seine künstliche Hand programmieren. Ausserdem kann er sie über Microchips steuern, die er beispielsweise an seinem Computer oder in der Küche angebracht hat.

     

    Ein Fremdkörper

     

    Der Handschlag fühlt sich erstaunlich natürlich an. Nicht zu fest und nicht zu lasch umschliessen die Roboterfinger die Hand des Gegenübers und lassen sie wieder los. Fornasier strahlt. «Dank der Prothese habe ich ein neues Selbstbewusstsein erlangt, sie hat mich verändert.» Dies sagt jemand, dessen fehlende Hand nie ein echtes Hindernis darstellte. Schon früh hat er gelernt, das Meiste mit links zu erledigen. Als Michel Fornasier etwa sieben Jahre alt war, erhielt er seine erste Prothese, die er aber nicht gerne trug. «Sie war zwar rein optisch sehr schön, aber ihre Einsatzmöglichkeiten waren doch sehr begrenzt», erzählt er. «Es fühlte sich wie ein Fremdkörper an.» Durch ihre positive Einstellung bestärkten seine Eltern ihn darin, sein Handicap zu akzeptieren. Warum er ohne rechte Hand geboren wurde, weiss niemand genau. An der Situation würde die Antwort darauf nichts ändern. Michel Fornasier hat sein Schicksal angenommen. Sein Ehrgeiz hat ihn dazu angespornt, die Grenzen, welche ihm das Handicap setzte, zu überwinden, etwa im Turnunterricht, beim Klettern oder am Schlagzeug, wo er sich die Stöcke mit Klebeband am Unterarm befestigte. Er entwickelte auch eine eigene Technik, die Schuhe zu binden oder den Reissverschluss seiner Jacke zu schliessen. Dies kostete ihn viele Stunden an Übung, was er jedoch gerne in Kauf nahm. «Es war ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit, das ich mir erkämpft habe.»

    Michel Fornasier ist ein offener Mensch, dem es leicht fällt, auf Leute zuzugehen. Ein idealer Botschafter also für die Hightech-Prothese, für die er seit Anfang 2015 ehrenamltlich im Einsatz ist. Mit Balgrist Tec spricht er über seine Erfahrungen und tritt bei Veranstaltungen auf. Auch mit der britischen Firma Touch Bionics, welche die Hand entwickelt und auf den Markt gebracht hat, gibt es einen regen Austausch. «Ziel ist es, die Prothese weiter zu entwickeln.»

     

    Feine Impulse

     

    In einer Fernsehsendung hat Michel Fornasier von der «iLimb Ultra Revolution» Handprothese erfahren. Dank modernster Technik bietet diese Möglichkeiten, die dem Gebrauch einer menschlichen Hand viel näher kommen, als dies bisher mit anderen Prothesen der Fall war. Zum Beispiel kann mittels einer Spezialbeschichtung am Zeigefinger der Touchscreen eines Smartphones bedient werden. Jeder Finger wird durch einen eigenständigen Minimotor angetrieben. «Zwei Elektroden liegen auf dem Armstumpf, diese messen die elektrische Spannung an der Hautoberfläche, welche abhängig von der Muskelanspannung ist. Bei dieser Prothese benutze ich die Muskeln, die das Handgelenk bewegen. In der Fachsprache heissen diese Extensor oben auf dem Arm und der Flexor in der Arminnenseite. Diesen Muskelimpuls registriert die Prothese und setzt sich in Bewegung, öffnet und schliesst die Hand. Weil dies aber etwas wenig ist, gibt es ein paar Tricks, damit die Hand mehrere Bewegungsmuster ausführen kann. Die Elektroden «lauschen» quasi auf bestimmte Steuerungsimpulse, wie der Doppelklick auf eine Computermaus, nur dass man es mit den Muskeln im Arm macht. Wenn die Prothese den Doppelklick spürt, wechselt sie den Modus zum Beispiel von Greifen zu Drehen, greift mit drei Fingern statt mit fünf oder parkt den Daumen. Diese ganzen Abläufe benötigen viel Training und eine eiserne Disziplin. Es bedarf einer Menge an Übung, bis diese Feinmotorik stimmt, denn es sind nur feine Unterschiede in der Anspannung des Arms, welche die Bewegung der Roboterhand steuern», erklärt er.

    Mittels einer App auf dem Smartphone kann Michel Fornasier die Hand programmieren und aus 25 verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten auswählen. Drei davon kann er als Grundmuster definieren, etwa den Pinzettengriff, um etwas zu ergreifen, den Indexfinger, um die Tastatur zu bedienen oder den Handshake, um zur Begrüssung die Hand zu schütteln.

    An die Anpassung der neuen Handprothese erinnert sich Michel Fornasier, als wäre es gestern gewesen, gespannt, ob das in der Fernsehsendung Gesehene auch an seinem Arm funktioniert. Das Gefühl, als sich die künstlichen Finger durch Anspannen seiner Unterarmmuskeln bewegt haben, sei überwältigend gewesen.

    Der Prothesenschaft besteht aus Karbon, die Hand ist mit einem schützenden Silikonhandschuh überzogen. Beeindruckt von der Feinmotorik der bionischen Hand, hat er sich für ein durchsichtiges Design entschieden. «Ich finde es faszinierend zu sehen, wie die fünf Motoren unabhängig von einander funktionieren, vergleichbar mit der Komplexität eines Schweizer Uhrwerks.»

     

    Mut machen

     

    Michel Fornasier gibt gerne Auskunft und stellt sich den Medienanfragen. «Mir ist es wichtig, dass auch andere Menschen mit einer Dysmelie von diesem genialen Hilfsmittel erfahren.» Einen intensiven Austausch pflegt er mit ihnen im Rahmen einer Selbsthilfegruppe. «Dies ist mir eine Herzensangelegenheit.» So entstand der Kontakt zu anderen Betroffenen, wie etwa zu den Eltern von Kindern mit ähnlichen Geburtsgebrechen. «Ich versuche ihnen Mut zu machen, Tabus zu brechen und aufzuzeigen, was heute in der Robotik möglich ist», sagt er. «Es geht hierbei nicht um meine Person, ich bin nur das Gesicht der Hand.»

    Zum Abschied reicht Michel Fornasier die linke Hand. Dies macht er, weil es ihm wichtig ist, die «Menschlichkeit» seines Händedrucks zu bewahren.

     

    Zusammenschnitt aus verschiedenen Interviews

     

  • Media

    «RegaTv» Sensetalk

    «Aeschbacher» Ein Stück Glück

    «joiZone Social» Mr. Robot 

     

     

     

    «Balgrist Tec» Workshop Myo-Armprothesen

    «ETH Zürich» Cybathlon

    «TeleBärn» News

    «Swissbau Focus» Leben mit Technik – Weg zum Glück?

    «Radio SRF 1» Morgen Gast

    «Rehmann S.O.S» SRF Virus

  • Wissenswertes

    Historie der Handprothese

    Hand datiert 1560 - 1600

     

    Als Eiserne Hände werden inaktive metallene Hand- und Armprothesen aus der Zeit des ausgehenden Mittelalters und der frühen Neuzeit bezeichnet. Diese Kunsthände vereinigten eine kosmetische Hand mit funktionellen Eigenschaften.

     

     

    Eiserne Hände

    Rein kosmetische Kunsthände aus verschiedenen Materialien wie Holz und Leder sind bereits aus frühester Zeit bekannt. Mechanische Hand- und Armprothesen mit beweglichen Fingern sind jedoch nicht vor dem späten Mittelalter nachgewiesen. Die älteste bekannte dieser Hände, die sogenannte Erste Hand aus Florenz, wird auf das 15. Jahrhundert datiert. Die früheste urkundliche Erwähnung ist eine Rechnung aus dem Jahr 1476 für eine künstliche Hand, die der ursprünglich aus München stammende Kunstschlosser und Uhrmacher Ulrich Wagner im Auftrag des Rates der schweizerischen Stadt Freiburg für den Büchsenmeister Ulrich Wyss angefertigt hatte. Wahrscheinlich handelt es sich um die heute im Musée d’art et d’histoire Fribourg ausgestellte Kunsthand.

     

    Konstruktion

    Die Kunsthände wurden grösstenteils aus Eisen- oder Messingblech gefertigt und sind deshalb rund 1,5 kg schwer. Alle Hände sind inaktiv, können also nicht willkürlich bewegt werden. Das Einbiegen der Finger erfolgt mit Hilfe der gesunden Hand oder durch Aufstützen; die Hand wird durch Federkraft wieder geöffnet. Bei den meisten Konstruktionen können die Finger nur gemeinsam in die Ausgangsposition (Extensionslage) gebracht werden, es gibt jedoch auch Hände mit eigenen Betätigungsknöpfen für den Daumen oder die einzelnen Fingerblöcke.

    Die Arretierung der Gelenke erfolgt über einen mehr oder weniger komplexen Verriegelungsmechanismus mit Sperrklinken und Blattfedern. Aufgrund des Mechanismus, der einem Batterieschloss ähnelt, ist die Betätigung einer solchen Kunsthand recht laut. Es gibt Eiserne Hände mit und ohne beweglichen Daumen. Bei den meisten Kunsthänden ist er, wenn beweglich, nicht opponierbar, da er am Zeigefinger vorbeiläuft. Ein Pinzettengriff ist damit nicht möglich.

    Die Finger sind oft kunstvoll modelliert und die Handflächen ausgeformt. Viele Hände weisen ausserdem Spuren einer früher vorhandenen fleischfarbenen Beschichtung auf.

     

    Bauformen

    Die Eisernen Hände lassen sich entsprechend der Konstruktion in mehrere grössere Gruppen einteilen. Bei der ersten sind vier Finger zu einem gemeinsamen Block zusammengefasst, der im Grundgelenk beweglich ist. Dies ist die älteste und einfachste Bauform aus der Zeit des späten Mittelalters, zu der auch die älteste bekannte der Eisernen Hände gehört, die älteste Florentiner Hand aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.

    Ab Anfang des 16. Jahrhunderts erscheinen Eiserne Hände mit zwei unabhängig voneinander beweglichen Fingerblöcken. Zu dieser Gruppe gehören viele erhaltene Hände aus der Zeit der Renaissance, wie die ältere Götzhand, die Darmstädter Hand und die Altruppiner Hand.

    Zu den ältesten bekannten Kunsthänden mit vier unabhängig voneinander beweglichen Gliedern gehören die Zweite Hand aus Florenz und die Ingolstädter Hand, eine linke Kinderhand mit festem Daumen und seitlich Aussen angebrachtem Mechanismus. Den Höhepunkt der Entwicklung stellen zweifelsohne die Balbronner Hand und die jüngere Götzhand dar. Hier sind die Finger in zwei beziehungsweise drei Gelenken artikulierbar. Das führt im Vergleich zu früheren Varianten zu einer wesentlich aufwendigeren Mechanik, am grundsätzlichen Funktionsprinzip ändert sich jedoch nichts. Die besondere Bedeutung der Balbronner Hand liegt darin, dass sie aufgrund ihrer Fundsituation zeitlich relativ genau eingeordnet werden kann: Sie entstand auf jeden Fall vor 1565.

     

    Verwendung und Wirkung

    Bei der Verbreitung der bekannten Eisernen Hände zeigt sich eine Konzentration auf Mitteleuropa. Da Eiserne Hände inaktiv sind, eignen sie sich lediglich zum Halten von Objekten unter Mithilfe der gesunden Hand. Praktische Versuche haben ergeben, dass man mit einer solchen inaktiven Prothese beispielsweise Zügel oder einen Schild greifen konnte. Die Finger liessen sich ausserdem nicht fliessend verstellen.

    Wegen der aufwendigen und teuren Herstellung blieben solche Kunsthände immer einer kleinen Gruppe von Wohlhabenden vorbehalten. Die meisten Träger vermutlich Adlige. Unter den erhaltenen Eisernen Händen sind auch mehrere, die aufgrund ihrer Grösse wohl für Kinder konstruiert wurden, darunter die aus dem 16. Jahrhundert stammende Zweite Nürnberger Hand.

     

  • Technisches

    Technology that touches lives

    iLimb Ultra Revolution

    Die «iLimb Ultra Revolution» ist eine der funktionalsten Handprothesen der Welt. Diese myoelektrische Handprothese bietet eine Auswahl an Griffmustern und Gesten, die über die Fähigkeiten anderer Handprothesen hinausreicht. Sie verbessert die funktionellen Möglichkeiten und die Lebensqualität des Nutzers enorm. 

      

    Gezielte Fingerfertigkeit

    • angetriebenener, rotierbarer Daumen - wechselt automatisch zwischen Lateral- und Oppositionsgriffen - verlässlicher und dauerhafter Zugang zu Präzisionsgriffen

    • natürlicherer Übergang zwischen den verschiedenen Griffen in verringerter Zeit

    • fünf einzeln bewegliche Finger, die bei Kontaktberührung automatisch stoppen

    • Comfort-Grip, Vari-Grip, Auto-Grasp und eigene Kontrolle durch Muskelkontraktion

    • eine Anzahl von flexiblen Handgelenksoptionen ermöglichen einen natürlicheren Bewegungsablauf

      

    Bessere Kontrolle und leichtere Bedienbarkeit

    • Biosim mobile Kontroll-App

    • Quick Grips bieten Nutzern einen sofortigen Zugriff auf Griffmuster

    • neue, verbesserte, ferngesteuerte und wasserabweisende Elektroden

      

    Ästethik

    • grosse Auswahl an Optionen für die Bedürfnisse ihres Trägers

    • iLimb Skin Natural Handschuhe - iLimb Skin Match individuell angepasste Handschuhe

     

     

     

     

    Grip Chips

     

    Eine neue Entwicklung in der Steuerungstechnologie, die es dem Nutzer ermöglicht, bevorzugte Griffmuster mit der «iLimb Ultra Revolution» auf einfache Art zu aktivieren und eine Anzahl an verschiedenen Aktivitäten des täglichen Lebens einfach und präzise auszuüben.

     

    Funktionen

    • neue High-Tech Steuerungstechnologie, welche zusätzliche Möglichkeiten bietet, die «iLimb Ultra Revolution» zu nutzen und auf Griffe zuzugreifen

    • durch die Platzierung in unmittelbarer Nähe des Grip Chips wird der gewünschte Griff durch ein Bluetoothsignal aktiviert

    • My grips ermöglicht zusätzlich 12 individuelle Griffe, die je nach Bedarf programmierbar sind

    • Programmierung und Änderung der Griffe erfolgt über die my iLimb oder Biosim App

    • leicht zu installieren und mit minimalem Training zu handhaben
     

     

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    Herzensangelegenheit

     

     

     

    Die Michel Fornasier Charity "Give Children a Hand" ermöglicht körperlich behinderten Kindern einen spielerischen Zugang zu Handprothesen.

    Damit Prothesen für Kinder in Entwicklungsländern kein Herzenswunsch bleiben.

     

  • Projekte

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    • Botschafter Swiss Handicap
    • Photo 18 Zürich
    • Cybathlon 2020

  • Kontakt

    botschafter.fornasier@gmail.com